Nr. 4 (2012)


Titelseite
Als Papst Benedikt XVI. 2009 die Exkommunikation der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft aufhob und eine Rückkehr dieser Splittergruppe in die katholische Kirche in Aussicht stellte, wuchs auch die Sorge um den Stellenwert des Zweiten Vatikanischen Konzils, welches die Piusbrüder ablehnen, innerhalb der Kirche. Der Autor geht der Frage nach, welche Kritikpunkte und Ressentiments die Lefebvre-Anhänger gegen das Konzil vorbringen und verdeutlicht dies an den drei Konzilsdokumenten zur Offenbarung (Dei Verbum), zur Religionsfreiheit (Dignitatis humanae) und zum Ökumenismus (Unitatis redintegratio). Weiterhin wird gezeigt, welche Gefahren eine Wiederaufnahme der 'Traditionalisten' in die Kirche birgt.